Aggressive Jugendliche: Fakten, Theorien, Hintergründe und by Thomas Biedermann, Ernst Plaum

By Thomas Biedermann, Ernst Plaum

Die Autoren zeigen gesellschaftliche Hintergründe der Aggressivität auf und stellen darüber hinaus die Frage nach der Erkennbarkeit aggressiver Tendenzen bei Gruppen und Individuen.

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20; Willems, 1993, S. 103; Zirk, 1994), keineswegs vermitteln sich dieselben ausnahmslos "als ... rechtsextremistisch organisierte, gesteuerte oder auch nur als solche motivierte Gewalt" (Willems, 1993, S. ). Man gewinnt vielmehr den Eindruck, bei vielen Tätern dominierten - neben in Teilen gewiß auch vorhandener ideologisch gefarbter Beweggründe - eher jugendtypische Charakterzüge sowie unpolitisch-expressive Gewaltbereitschaften, "Actionorientierungen .. , [und] Protestmotive" (Willems, 1993, S.

11, S. 28-30) weist in diesem Zusammenhang allerdings auf eine nicht immer eindeutige, teilweise vielleicht sogar etwas inflationäre Begriffsverwendung hin, die bisweilen kaum hinreichend zwischen (Neo-)Nationalismus, Faschismus, Radikalismus, Extremismus und ähnlichen Termini trennscharf differenziert, und zudem noch eine ganz andere Problematik aufwirft, die aber in den obigen Abschnitten bereits andeutungsweise anklang: Oft handelt es sich nämlich bei nicht wenigen, der sowohl als "Rechte" oder "Linke" apostrophierten Jugendlichen nur um das Vorhandsein präund pseudopolitischer Einstellungen (Zirk, 1994, S.

72; Kunczik, 1995, S. 129, S. 137; Huber, 1995, S. 43-44) und ein "in der Öffentlichkeit immer wieder gezeichnete[s] Bild ... von widersprüchlichen Erklärungsmodellen und ... disparaten Befunden" (Schabedoth, 1995, S. ). Eine wie auch immer geartete Medienwirkung lassen nach Scholz & Joseph (1993, S. 165) im übrigen auch die seitens von Wirtschaftsunternehmen verschiedenster Branchen in die Ausstrahlung ihrer Fernsehwerbespots investierten Finanzmittel in Milliardenhöhe vermuten (allein im Jahr 1992 belief sich der Gesamtbruttoumsatz des Werbefernsehens auf ungefähr sechs Milliarden Mark; vgl.

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