Buch Der Lieder by Heinrich Heine

By Heinrich Heine

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Kabale und Liebe

“Kabale und Liebe”, eines der bedeutendsten deutschen Dramen, stammt aus der Epoche der Aufklärung und zählt zum sogenannten “Sturm und Drang”. Schiller erzählt von der unglücklichen, aber hingebungsvollen Liebe der bürgerlichen Musikertochter Luise zum adligen Ferdinand, die durch infame Intrigen zerstört wird.

Kleist's Aristocratic Heritage and Das Käthchen von Heilbronn

Kleist used to be an enormous dramatist at first of the 19th century and Käthchen used to be considered one of his maximum degree successes. Reeve provides a quick define of the Kleist kinfolk involvement within the Prussian aristocracy and Kleist's reactions to his history. He additionally surveys the literary critics' makes an attempt to return to phrases with Käthchen, noting a revisionist pattern which affiliates Kleist with the bourgeois liberalism of his time.

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Beide glühen liebestrunken Für die adlig holde Maid. Welchem aber von den beiden Wendet sich ihr Herze zu? Kein Ergrübeln kanns entscheiden Schwert heraus, entscheide du! Und sie fechten kühn verwegen, Hieb auf Hiebe niederkrachts. Hütet euch, ihr wilden Degen, Böses Blendwerk schleicht des Nachts. Wehe! Wehe! blutge Brüder! Wehe! Wehe! blutges Tal! Beide Kämpfer stürzen nieder, Einer in des andern Stahl. Viel Jahrhunderte verwehen, Viel Geschlechter deckt das Grab; Traurig von des Berges Höhen Schaut das öde Schloß herab.

Doch kaum das grause Wort verklang, Dem König wards heimlich im Busen bang. Das gellende Lachen verstummte zumal; Es wurde leichenstill im Saal. Und sieh! und sieh! an weißer Wand Da kams hervor wie Menschenhand; Und schrieb, und schrieb an weißer Wand Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand. Der König stieren Blicks da saß, Mit schlotternden Knien und totenblaß. Die Knechtenschar saß kalt durchgraut, Und saß gar still, gab keinen Laut. Die Magier kamen, doch keiner verstand Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.

Und der Ritter lächelt freundlich: »Ach! « Doch es nähert sich der Schatten, Und es war ein Mann im Mantel; Und Ramiro schnell erkennend, Grüßt ihn Clara, glutbefangen. Und der Tanz hat schon begonnen, Munter drehen sich die Tänzer In des Walzers wilden Kreisen, Und der Boden dröhnt und bebet. « Und ins wirre Tanzgetümmel Drängen sich die beiden Tänzer; Und die lauten Pauken wirbeln, Und es schmettern die Trommeten. « Flüstert Clara, heimlich zitternd. « Schallet dumpf Ramiros Stimme. Und im Saal die Kerzen blinzeln Durch das flutende Gedränge; Und die lauten Pauken wirbeln, Und es schmettern die Trommeten.

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